Zander

Königsdisziplin des Angelns

Zu welcher Tageszeit fängt man am besten Zander?

morgensmittagsabendsnachts

In welchen Monaten fängt man am besten Zander?

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Geballtes Wissen für Zander-Angler

Methoden und Techniken

Faulenzermethode

Absinken, anheben, absinken..

Rund ums Angeln

Gewässerkunde

Bodden

Beste Aussichten auf den großen Fang

Köder

lieblingsköder.de
Tubes

Köder für Experimentierfreudige

Wobbler

Kunstköder für alle Fälle

Magazin: Neues vom Wasser

Schonzeiten und Mindestmaße

BundeslandSchonzeitMindestmaß
Baden-Württemberg01.02. - 30.04.50 cm
Bayern15.03. - 30.04.50 cm
Berlin01.01. - 31.05.45 cm
Brandenburg01.04. - 31.05.45 cm
Bremen01.02. - 15.05.40 cm
Hamburg01.02. - 31.05.45 cm
Hessen50 cm
Mecklenburg-Vorpommern45 cm
Mecklenburg-Vorpommern (Küste)23.04. - 22.05.45 cm
Niedersachsen15.03. - 30.04.35 cm
Niedersachsen (Küste)15.03. - 15.05.40 cm
Nordrhein-Westfalen01.04. - 31.05.40 cm
Rheinland-Pfalz01.04. - 31.05.45 cm
Saarland15.02. - 31.05.45 cm
Sachsen01.02. - 31.05.50 cm
Sachsen-Anhalt15.02. - 31.05.50 cm
Schleswig-Holstein01.04. - 15.05.45 cm
Schleswig-Holstein (Küste)15.02. - 15.05.40 cm
Thüringen01.04. - 31.05.45 cm

Hinweis: Die hier angegebenen Schonzeiten, Mindestmaße und Besonderheiten haben wir nach aktuellesten Stand (2018) erfasst, sind jedoch ohne Gewähr. Bitte beachte, dass diese sich zwischenzeitlich geändert haben können oder für einzelne Gewässer abweichende Schonzeiten, Mindestmaße und Besonderheiten gelten.

Ausrüstung zum Zander-Angeln

Methoden & Techniken

Spinnfischen, Grundfischen mit Köderfisch, Dropshotten, Jiggen, Jerken

Rute

je nach Angelmethode Ruten von 1,80m bis 3,00m

Rolle

Stationärrolle, Baitcasterrolle

Hauptschnur

0,25 bis 0,30 mm (monofil) oder 0,10 bis 0,20 mm (geflochtene Schnur)

Vorfach

je nach Angelmethode (monofil, geflochten, Stahlvorfach, Flourcarbon)

Haken

6 bis 3/0, je nach Angelmethode

Köder

toter Köderfisch, Fischfetzen, Spinner, Twister, Gummifische, Jerkbaits, Wobbler

Fangzeit

in klaren Gewässern in der Abenddämmerung, der Morgendämmerung und der Nacht, in trüben Gewässern auch tagsüber

Steckbrief Zander

Zander angeln gilt als Königsdisziplin des Angelns. Denn die Zettis sind intelligente, extrem vorsichtige und misstrauische Fische. Mit ihren riesigen Augen und dem damit verbundenen sehr guten Sehvermögen, können sie sogar in trüben Gewässern ihre Beute gut erkennen - mögliche Gefahren aber auch.

  • wissenschaftlicher Name Sander lucioperca
  • weitere Namen Sander, Schill, Hechtbarsch, Zahnmaul oder Fogasch
  • Typ Raubfisch
  • Familie Echte Barsche
  • Ordnung Barschartige
  • Verbreitung Europa, Asien
  • Heimisch in Deutschland heimisch
  • Lebensraum Süßwasser, Brackwasser
     Temperaturen: 6°C - 22°C
     Tiefenbereich: 2 - 30 m
  • maximale Größe 100,0 cm
  • mittlere Größe 50,0 cm
  • maximales Gewicht 20,000 kg
  • Alter 17
  • Konditionsfaktor 0,96 (0,81 bis 1,1)
    Konditionsfaktor?
  • Gefährdung nicht bedroht
  • fischereiliche Nutzung Speisefisch

Wie erkenne ich Zander

  • Rücken graugrün mit verwaschenen schwärzlichen Querbändern
  • Bauch weiß
  • Körper langgestreckt, spindelförmig
  • Kammschupper
  • Kopf zugespitzt
  • Maul ist endständig
  • leuchtend gelbe Augen
  • große, starke Hundszähne und kleine Hechel(Fang)zähne
  • Rückenflosse zweigeteilt, vorne Stachelstrahlen, hinten Gliederstrahlen
  • Rückenflossenstacheln: 13-20
  • Rückenflossen-Weichstrahlen: 18-24
  • Afterflossen: 2-3
  • Afterflossen-Weichstrahlen: 10-14

In welchen Gewässern findet man Zander

Flüsse, Seen, Altwasser, Kanälen, Haffen

Lebensraum der Zander

  • liebt tiefes, nicht zu klares Wasser
  • Flüsse, Seen und Stauseen
  • hinter Buhnen, am unteren Ende der Strömung hinter Untiefen
  • in Buhnenkesseln
  • an Spundwänden
  • an Strömungskanten
  • in Seen über Sandbänken, an Barschbergen, zwischen versunkenen Bäumen
  • in Kanälen und Hafenbecken
  • bevorzugt harten Grund und trübes Wasser
  • kleine Zander oft in Gruppen, kapitale Exemplare fast ausschließlich Einzelgänger

Schlaf-Wach-Rhythmus

tag- und nachtaktiv

Nahrung

typischer Raubfisch, der sich vorwiegend von Kleinfischen wie z.B. Ukelei, kleinen Rotaugen, kleinen Barschen und Fischbrut ernährt; Jungfische ernähren sich von Plankton, Mückenlarven, Würmern, u.a.
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