Bodden

Beste Aussichten auf den großen Fang

zuletzt aktualisiert: 16.12.2017

Darum gehts:
  • Artenvielfalt und besonders große Fische
  • Grundfischen, Spinnfischen und Meeresfischen mit schwererem Gerät
  • Angeln mit Touristenfischereischein in Mecklenburg-Vorpommern

Geographen verstehen unter einem Bodden Gewässer, die während der letzten Eiszeit durch Überflutungen in Küstennähe entstanden sind und heute mit dem offenen Meer nur eingeschränkt Verbindungen haben. Typische Merkmale für einen Bodden sind die Mischung aus Salz- und Süßwasser sowie die geringe Grundtiefe. Bodden ähneln Lagunen. In Deutschland sind rund ein halbes Dutzend Bodden zu finden, die an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern und rund um die Insel Usedom liegen. Unter Anglern sind Bodden als Fanggebiete deshalb attraktiv, weil sie dort auf Artenvielfalt und insbesondere große Hechte hoffen dürfen.

Beste Aussichten auf den großen Fang

Ein Bodden ist durch Brackwasser geprägt. Deshalb finden hier Fische wie der Aal, Zander, Kabeljau/Dorsch oder die Meerforelle im Bodden ihr natürliches Zuhause. Besonders beliebt unter Anglern ist die Aussicht auf einen großen Hecht in den deutschen Bodden.

Angeln am Bodden

Grundfischen, Spinnfischen und Meeresfischen sind die Methoden, mit denen Angler im Bodden die größten Chancen auf Erfolg haben. Zu beachten ist, dass schweres Gerät genutzt wird, denn einfache Angeln sind dem Gewicht der großen Fische nicht gewachsen. Für Ortsunkundige empfiehlt es sich weiter, einen erfahrenen Guide zu buchen, um im ständigen Wechsel der Wetter- und Wasserbedingungen dort zu angeln, wo die Chancen auf Bisserfolge aktuell hoch sind.

Das Angeln in deutschen Bodden ist durchweg reguliert. Es gilt, Schonzeiten einzuhalten und Schonbereiche zu beachten. Vorteil: in Mecklenburg-Vorpommern Einheimische und Besucher mit einem Touristenfischereischein auch ohne klassischen Angelschein angeln.

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