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Aal

Der Aal gehört kommt als Raub- und auch als Friedfisch in den hiesigen Gewässern vor. Hier verbringt er den größten Teil seines Lebens, bevor er zum Laichen in die Sargassosee im Westatlantik wandert.

Aale werden in freier Wildbahn bis zu 50 Jahre alt. Aal-Weibchen können dabei eine Größe von maximal 150 Zentimeter erreichen und 6 Kilogramm schwer werden. Die Männchen sind deutlich kleiner und werden höchstens 60 Zentimeter groß.

Charakteristisch für Aale ist der langgestreckte, schlangenförmige Körper mit dem dunklen Rücken und dem weiß bis gelb gefärbten Bauch. Die Form ihres Kopfes unterscheidet sich ernährungsbedingt: Spitzkopfaale fressen hauptsächlich Krebse und kleine Wirbellose, Breitkopfaale machen Jagd auf andere Fische. Sein sehr gut ausgeprägter Geruchssinn erleichtert dem Aal das Finden seiner Nahrung.

Beliebter Speisefisch
Der Aal gilt als sehr beliebter Speisefisch, da sein fettreiches Fleisch viel Vitamin D enthält. Er schmeckt gebraten, gegrillt, gekocht oder geräuchert sehr gut. Vor der Verarbeitung gilt es zu beachten, dass das Blut der Aale giftig ist und Erbrechen oder Lähmungen hervorrufen kann. Die große Hitze bei der Zubereitung zerstört das Gift. Ein regelmäßiger Konsum ist dennoch nicht empfehlenswert, da der Aale als gefährdete Art gilt.

Vom Aussterben bedroht
Die Weltnaturschutzunion listet die Aale als vom Aussterben bedrohte Art. Gefährdet werden die Fische vor allem durch den Schwimmblasenwurm, Umweltverschmutzung, Gewässerverbauung und den Fang von Jungtieren an den Küsten.

Steckbrief Aal

Name: Aal
weitere Namen: Europäischer Aal
wissenschaftlicher Name: Anguilla anguilla
Ordnung: Aalartige
Familie: Anguillidae
Typ: Raubfisch
mittlere Größe: Männchen: 50-60 cm, Weibchen bis 120 cm
maximale Größe: 150 cm
mittleres Gewicht: 3,6 kg
maximales Gewicht: 6 kg
Konditionsfaktor: 0,23 (0,17 bis 0,24) Konditionsfaktor?
Gefährdung: Vom Aussterben bedroht
fischereiliche Nutzung: Speisefisch
Aussehen:
  • R√ľcken dunkel
  • Bauch wei√ü bis gelb
  • gro√üe Exemplare silberwei√ü (Blankaa)
Wasser: katadromer Wanderfisch
Lebensraum:
  • am Grund von Seen, T√ľmpeln, Teichen und Fl√ľssen
Schlaf-Wach-Rhythmus: nachtaktiv
Nahrung: kleine Fische, Schnecken, Krebse oder W√ľrmer
Fangmethoden: Methoden & Techniken

Grundangeln (mit Laufblei), Posenangeln

Rute

Grundrute (mit hartem Ruckgrat) [3,00m bis 3,30m, ca. 50g - 80g Wurfgewicht]

Rolle

mittelgroße, starke Stationärrolle

Hauptschnur

0,30mm - 0,35mm (monofile Schnur)

Vorfach

0,30mm stark, 30cm - 50cm lang

Haken

Aalhaken Größe 2 - 6

Köder

Tauwurm, Fischchen, Krebsschwänze, geronnenes Blut, Schlachthausabfälle

Fangzeit

warme gewittrige Nächte

Hauptfangzeit: Fr√ľhjahr, Sommer, Herbst

Aal - Schonzeiten und Mindestmaß

Hinweis: Die hier angegebenen Schonzeiten, Mindestma√üe und Besonderheiten haben wir nach aktuellesten Stand (2018) erfasst, sind jedoch ohne Gew√§hr. Bitte beachte, dass diese sich zwischenzeitlich ge√§ndert haben k√∂nnen oder f√ľr einzelne Gew√§sser abweichende Schonzeiten, Mindestma√üe und Besonderheiten gelten.

Bundesland Schonzeit Mindestmaß
Bayern 01.11. - 28.02. 50 cm
Berlin 50 cm
Brandenburg 50 cm
Bremen 35 cm
Hamburg 45 cm
Hessen 01.10. - 01.03. 50 cm
Mecklenburg-Vorpommern 01.12. - 28.02. 50 cm
Mecklenburg-Vorpommern (K√ľste) 01.12. - 28.02. 50 cm
Niedersachsen 35 cm
Niedersachsen (K√ľste) 45 cm
Nordrhein-Westfalen 01.10. - 01.03. 50 cm
Rheinland-Pfalz 50 cm
Saarland 50 cm
Sachsen 50 cm
Sachsen-Anhalt 50 cm
Schleswig-Holstein 45 cm
Schleswig-Holstein (K√ľste) 45 cm
Th√ľringen 45 cm

Beiträge zum Thema Aal im Monster-Magazin

F√ľr das Angeln auf Aal kommen je nach Gew√§ssertyp die beiden Fangmethoden Grund- und Posenangeln erfolgreich zum Einsatz.

W√ľrmer gelten als Allround-K√∂der f√ľr Aale. Doch auch K√∂derfische bzw. Fischfetzen und Krebstiere k√∂nnen zum Einsatz kommen.

Aale sind faszinierende Fische, die im Laufe ihres Lebens eine einzigartige Reise antreten. Selbst Wissenschaftler stehen noch vor vielen Rätseln.

Aale sind nachtaktive Fische, die sich gern verstecken, um ihrer Beute aufzulauern. Die √ľbliche Fangzeit ist von Mai bis September.


Unsere Quellen findest du hier.

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