Rotauge

Ködertipps

Frühjahr
Im Frühjahr können die Fische Mistwürmern kaum widerstehen. Farbe, Größe und Geruch der Würmer sorgen häufig für Bisse von großen  Plötzen.

Sommer
In den Sommermonaten empfiehlt sich das Anfüttern mit kleinen Pellets (Durchmesser: ca. 3 bis Millimeter). Diese verfügen über eine Hülle, die schnell weich wird und vermehrt Weißfische anlockt. Mit sogenannten Bait Bands lassen sich die Pellets am Haken fixieren.

Herbst
Im Herbst beginnen die Rotaugen damit, sich den Winterspeck anzufressen. Die zum Teil kapitalen Fische schrecken dementsprechend auch nicht vor großen Ködern zurück. Als beste Lockmittel der Jahreszeit gelten Maiskörner.

Winter
In den Wintermonaten begeistern sich die Rotaugen besonders für Hanf. Dieser muss zunächst aufgequollen und im Anschluss gekocht werden, bis das weiße Innere der Körner zu sehen ist.

Plötzen bevorzugen die strömungsschwachen Barben- und Bleiregionen von Fließgewässern. Dort lauern sie vor allem zwischen Buhnen. In Seen findet man Rotaugen oft an steil abfallenden Scharkanten. Während der Laichzeit (April - Juni) präferieren sie flache und pflanzenreiche Uferzonen, da sie hier Nahrung und Schutz vor Raubfischen finden.

Winter
Im Winter findet ihr Rotaugen in Flüssen oberhalb von Schleusen und in Hafenbecken. Auch Mündungen von Bächen und Gräben sind gut geeignete Fanggründe, da die Wasserbewegung die trägen Rotaugen zur Aktivität animiert. Die Fische ziehen sich dann meist an die tiefen Stellen des Gewässers zurück, so dass ihr euren Köder am besten fünf bis zehn Zentimeter über dem Boden anbietet. Dann kann es gut sein, dass ihr auch kapitale Plötzen aus dem Wasser holt.

Zu welcher Tageszeit fängt man am besten Rotauge?

morgensmittagsabendsnachts

In welchen Monaten fängt man am besten Rotauge?

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Geballtes Wissen für Rotauge-Angler

Angelgeräte und Zubehör
Senke

Mit Netz zum Köderfisch

Fischkunde
Friedfisch
Methoden und Techniken
Feederangeln

Angeln mit dem Futterkorb

Schonzeiten und Mindestmaße

BundeslandSchonzeitMindestmaß
Rheinland-Pfalz15 cm

Hinweis: Die hier angegebenen Schonzeiten, Mindestmaße und Besonderheiten haben wir nach aktuellesten Stand (2018) erfasst, sind jedoch ohne Gewähr. Bitte beachte, dass diese sich zwischenzeitlich geändert haben können oder für einzelne Gewässer abweichende Schonzeiten, Mindestmaße und Besonderheiten gelten.

Ausrüstung zum Rotauge-Angeln

Methoden & Techniken

Grundfischen, Posenfischen, Stippfischen

Rute

Grundrute, Feederrute, Stipprute, Matchrute

Rolle

Stationärrolle

Hauptschnur

0,14mm bis 0,18mm (monofil)

Vorfach

0,12mm

Haken

Größe 12 - 18

Köder

Maden, Mix aus Rotwürmern und Maden, Mais, Teig

Fangzeit

Sommer und Herbst

Steckbrief Rotauge

Das Rotauge, auch die Plötze genannt, ist ein Süßwasserfisch, der zur Familie der Karpfenfische gehört. Der Weißfisch ist leicht an den namensgebenden rotgefärbten Augen zu erkennen. Rotaugen sind weit verbreitet und stehen auf dem Speiseplan von Räubern wie Hechten oder Zandern, weshalb sie als Köderfisch sehr gut geeignet sind.

  • wissenschaftlicher Name Rutilus rutilus
  • weitere Namen Plötze
  • Typ Friedfisch
  • Familie Karpfenfische
  • Ordnung Karpfenartige
  • Verbreitung Europa
  • Heimisch in Deutschland heimisch
  • Lebensraum Süßwasser, Brackwasser
     Temperaturen: 10°C - 20°C
  • maximale Größe 50,2 cm
  • mittlere Größe 25,0 cm
  • maximales Gewicht 1,800 kg
  • mittleres Gewicht 0,8-1 kg
  • Alter 14
  • Konditionsfaktor 1,3 (1,01 bis 1,36)
    Konditionsfaktor?
  • Gefährdung nicht bedroht
  • fischereiliche Nutzung Speisefisch

Wie erkenne ich Rotaugen

  • Rücken schwarz-blau
  • Seiten silberweiß
  • Bauch weiß
  • Auge blutrot
  • Rücken-, Brust- und Schwanzflosse grau-rötlich
  • Bauch- und Afterflosse orange-rot
  • Rückenflossenstacheln: 3
  • Rückenflossen-Weichstrahlen: 9-12
  • Afterflossen: 3
  • Afterflossen-Weichstrahlen: 9-13

In welchen Gewässern findet man Rotaugen

Flüsse, Seen

Lebensraum der Rotaugen

  • in Seen und fast allen Gewässern innerhalb der Blei-Region
  • Schwarmfisch
  • bevorzugt in flachen und pflanzenreichen Uferbereichen
  • auch im Brackwasser von Nord- und Ostsee
  • meiden Gewässer mit starker Strömung

Nahrung

vorwiegend Zooplankton und Kleintiere wie z.B. Würmer, Krebse, Muscheln, Schnecken, Insektenlarven und Flohkrebse aber auch Wasserpflanzen wie z.B. Wasserpest, Wasserlinsen, Tausendblatt, u.a.

Feinde

Raubfische jeglicher Art wie Hecht, Barsch und Zander
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