Quappe

Zu welcher Tageszeit fängt man am besten Quappe?

morgensmittagsabendsnachts

In welchen Monaten fängt man am besten Quappe?

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Schonzeiten und Mindestmaße

BundeslandSchonzeitMindestmaß
Baden-Württemberg01.11. - 28.02.30 cm
Bayern30 cm
Berlin30 cm
Brandenburg30 cm
Bremen35 cm
Hamburg30 cm
Hessenganzjährig-
Mecklenburg-Vorpommern01.01. - 15.02.30 cm
Mecklenburg-Vorpommern (Küste)30 cm
Niedersachsen35 cm
Nordrhein-Westfalenganzjährig-
Rheinland-Pfalzganzjährig-
Saarlandganzjährig-
Sachsenganzjährig30 cm
Sachsen-Anhalt30 cm
Schleswig-Holstein35 cm
Schleswig-Holstein (Küste)ganzjährig-
Thüringenganzjährig-

Hinweis: Die hier angegebenen Schonzeiten, Mindestmaße und Besonderheiten haben wir nach aktuellesten Stand (2018) erfasst, sind jedoch ohne Gewähr. Bitte beachte, dass diese sich zwischenzeitlich geändert haben können oder für einzelne Gewässer abweichende Schonzeiten, Mindestmaße und Besonderheiten gelten.

Ausrüstung zum Quappe-Angeln

Methoden & Techniken

Grundfischen

Rute

starke Grundrute [3,00m - 3,80m, ca. 70g bis 100g Wurfgewicht]

Rolle

Stationärrolle

Hauptschnur

0,25mm bis 0,30mm (monofil)

Vorfach

0,18mm bis 0,20mm

Haken

Größe 1 bis 4

Köder

Tauwurmbündel, Fischfetzen, Leber

Fangzeit

in den Wintermonaten, in den Abendstunden

Steckbrief Quappe

  • wissenschaftlicher Name Lota lota
  • weitere Namen Trüsche, Trische, Treische, Ruppe, Aalrutte, Aalquappe, Aalraupe oder norddeutsch Quappaal
  • Familie Quappen
  • Ordnung Dorschartige
  • Verbreitung Europa, Nord Amerika
  • Heimisch in Deutschland heimisch
  • Lebensraum Süßwasser, Brackwasser
     Temperaturen: 4°C - 18°C
     Tiefenbereich: 1 - 700 m
  • maximale Größe 152,0 cm
  • mittlere Größe 40,0 cm
  • maximales Gewicht 34,000 kg
  • mittleres Gewicht 1 kg
  • Alter 20
  • Gefährdung nicht bedroht
  • fischereiliche Nutzung Speisefisch

Wie erkenne ich Quappen

  • Körper langgestreckt
  • Kopf sehr breit und flach
  • Rücken und Seiten braun-grünlich mit dunklen Flecken marmoriert
  • Bauchseite weiß-gelblich
  • am Kinn starker Bartfaden
  • zwei kurze Barteln an den Nasenlöchern
  • 1. Rückenflosse klein
  • 2. Rückenflosse und Afterflosse bis zur Schwanzflosse reichend und saumartig
  • Rückenflossenstacheln: 0
  • Rückenflossen-Weichstrahlen: 67-96
  • Afterflossen: 0
  • Afterflossen-Weichstrahlen: 58-84

Lebensraum der Quappen

  • bevorzugt kühles, sauerstoffreiches Wasser
  • in Verstecken am Grund fließender Gewässer
  • meist in Flüssen und Bächen bis in die Forellenregion
  • vor Schleusen und in tieferen Kurven
  • aber auch in Seen (durchflossene)
  • ebenso im Brackwasser der Ostsee

Nahrung

junge Quappen ernähren sich von Wirbellosen Tieren, erwachsene kleinere Fische wie z.B. Gründlinge, Kaulbarsche, u.a., ausserdem gilt die Quappe als Laichräuber
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