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Stausee

Ein Stausee ist ein vom Menschen angelegtes Gewässer. In der Regel wird durch eine Mauer/Staumauer ein Fluss in einem Tal angestaut bis ein See entsteht. Auch natürliche Seen können durch ein Stauwehr erweitert werden.

Nutzen

Stauseen dienen in der Regel der Energiewirtschaft – zur Stromerzeugung -, als Trinkwasserspeicher, zum Ausgleich des Wasserstands von Wasserstraßen und/oder dem Hochwasserschutz.

Ökosystem Stausee

Das Ökosystem eines Stausees ist sehr komplex. Ein Stausee ist kein klassisches Standgewässer, sondern ein noch oben und zum Teil nach unten offenes System. Der Mensch steuert das Wasserregime, sowohl bei der Wasserabgabe als auch bei der Einstauhöhe.

Schwankende Wasserspiegel bis zur teilweisen Trockenlegung erschweren das Ansiedeln von Pflanzen und damit das Ausbilden eines natürlichen Ökosystems als „See“.

Kleinere Stausseen werden auch als Wasserspeicher für die Landwirtschaft oder als Fischteiche für die Fischzucht angelegt.

Besonderheiten für Angler

Die Erfolgsaussichten auf Barsch, Hecht und Zander sind bei den meisten Talsperren/Stauseen deutlich besser als im Gegensatz zu beispielsweise Karpfen und Schleie. Diese können sich hier so gut wie nicht reproduzieren und kommen nur vereinzelt vor.

Angelausflüge werden durch schwankende Wasserstände und damit eingehende Uferbedingungen erschwert. Gerade Gastangler sollten sich im Vorfeld über den aktuellen Wasserstand und die Zugänglichkeit informieren. Damit einher verändern sich auch die Hotspots am und im Gewässer.

Es versteht sich von selbst, dass vor jedem Angelausflug die aktuellen Bedingungen geprüft werden. Häufig darf man an Stauseen, keine Köderfische verwenden, Fische direkt am Gewässer ausnehmen und keine Boote mit Verbrennungsmotor verwenden.

Größten befischbaren Stauseen in Deutschland

Stausee Fläche in km² (max.) wird gespeist durch
Forggensee 15,2 Lech
Edersee 11,8 Eder
Möhnetalsperre 10,37 Möhne
Bleilochtalsperre 9,2 Saale
Rurtalsperre 7,83 Rur
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