Deeper Pro+ Sonderangebot
Deeper Pro+ Sonderangebot
Mondkalender

Mondkalender

Mondphasen und deren Bedeutung für Angler

Mondphasen beeinflussen nicht nur die Gezeiten, also Ebbe und Flut, sondern haben auch Auswirkungen auf das Verhalten von Fischen. Dies macht den Mondkalender Tag und Nacht für den Angler interessant. Bei zunehmendem Mond nämlich steigen die Chancen auf Bisserfolg, während sie bei abnehmendem Mond geringer als sonst sind. Warum das so ist und was Angler sonst noch über Mondphasen wissen sollten, wird hier übersichtlich und verständlich zusammengefasst.

Dienstag
18.
Dezember
Mittwoch
19.
Dezember
Donnerstag
20.
Dezember
Freitag
21.
Dezember
Samstag
22.
Dezember
Sonntag
23.
Dezember
Montag
24.
Dezember
Dienstag
25.
Dezember
Mittwoch
26.
Dezember
Donnerstag
27.
Dezember
Freitag
28.
Dezember
Samstag
29.
Dezember
Sonntag
30.
Dezember
Montag
31.
Dezember
Dienstag
1.
Januar
Mittwoch
2.
Januar
Donnerstag
3.
Januar
Freitag
4.
Januar
Samstag
5.
Januar
Sonntag
6.
Januar
Montag
7.
Januar
Dienstag
8.
Januar
Mittwoch
9.
Januar
Donnerstag
10.
Januar
Freitag
11.
Januar
Samstag
12.
Januar
Sonntag
13.
Januar
Montag
14.
Januar
  • Zunehmender Mond: Chancen für den Fangerfolg steigen
  • Abnehmender Mond: Chancen für den Fangerfolg sinken
  • Vollmond: Angeln dicht an der Oberfläche sehr effektiv
  • Neumond: Angeln in Grundnähe sehr effektiv

Erfahrungen anderer Angler

Steven Carle

“Der Einfluss des Mondes auf das Fressverhalten bestimmter Fischarten ist offensichlich und spielt für mich beispielsweise beim Angeln auf Zander eine entscheidende Rolle. Eine Vollmondnacht ist oft ein Garant für den Fang von großen Fischen. In warmen Sommernächten führt mich mein Weg daher regelmäßig an Häfen. Dort ist die Chance in flachen und steinigen Bereichen, gerade in hellen Nächten, besonders hoch.”
- Steven Carle - Guide bei green-guiding.de


Veit Wilde

“Grundsätzlich lasse ich mich nicht von Witterungsbedingungen und eben auch nicht von Mondphasen beeinflussen, wenn ich fischen gehen möchte. Schließlich kann nur ein Köder etwas fangen, der auch im Wasser ist. Man sollte also die Zeit, die man zum Angeln hat, stets nutzen. Fest steht für mich aber trotzdem, dass Mondlicht einen Einfluss auf das Beißverhalten einiger Fische hat. Dies konnte ich allerdings immer nur beim Nachtangeln feststellen. Entscheidend ist nicht die Mondphase an sich, sondern das Licht, welches vom Mond ausgeht. So lief es beim Aalangeln in Verbindung mit einem hell scheinenden Vollmond für mich stets schlecht. Zander und Friedfische haben dagegen bei hellem Mondlicht oft überdurchschnittlich gut gebissen. Wenn jedoch Wolken den Mond verdeckt haben, konnte ich beim Aalangeln auch in einer Vollmondphase manchmal gut fangen, was meine Theorie bestätigt, dass nur das Mondlicht und nicht die Mondphase selbst relevant sind.”
- Veit Wilde - Guide und YouTuber


Die 4 Mondphasen

Der Mond kreist bekanntlich um die Erde und benötigt für eine Umkreisung gut 29 Tage. Dabei werden vier Phasen unterschieden. Vollmond markiert die Tage, an denen der Mond fast vollständig zu sehen ist. Bei Neumond hingegen ist der Himmelskörper kaum sichtbar oder unsichtbar. Die Phase zwischen Neumond und Vollmond heißt zunehmender Mond und die Phase, in der der Mond allmählich und scheinbar vom Himmel verschwindet, wird als abnehmender Mond bezeichnet.

Angler merken sich grundsätzlich:
Bei zunehmendem Mond sind höhere Fangerfolge zu erwarten. Während des Vollmonds empfiehlt sich das Angeln dicht an der Oberfläche, bei Neumond hingegen in Grundnähe angeln. Der abnehmende Mond steht auch abnehmende Bisserfolge.

Neumond

Die Mondphasen beeinflussen nachgewiesenermaßen das Fressverhalten von Fischen und deshalb ist es bei Neumond ((lateinisch: Interlunium) aussichtsvoll, den Angelhaken in Grundnähe zu bringen. Bei Neumond sind die meisten Fische besonders aktiv und kaum an der Oberfläche zu finden. Deshalb werden die Chancen auf Bisserfolge bei Neumond mit der Strategie größer, in Bodennähe zu angeln.
Der Spiegel berichtete, dass laut einer Studie von US-Forschern bei Neu- und Vollmond mehr Hechte als sonst beißen.

Zunehmender Mond

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Fische während des zunehmenden Monds besonders viel fressen und dementsprechend aktiver als sonst sind. Für den Angler bedeutet dies: Die Mondphase, in der der Mond zunimmt, markiert die Tage, an denen es sich besonders lohnt, die Angel auszuwerfen. Dies gilt zudem speziell für die Tag- und Abendstunden, wiederum dem Fressverhalten und Tagesrhythmus der Fische folgend.

Vollmond

Es gibt Angler, die glaube, dass sich Fische bei Vollmond in Bodennähe verstecken. Biologen aber wissen, dass die Fische bei Vollmond näher an der Oberfläche des Wassers schwimmen als während der anderen Mondphasen. Dementsprechend steigen die Chancen auf Fangerfolge, wenn bei Vollmond in Nähe der Oberfläche geangelt wird.

Abnehmender Mond

Fische agieren bei abnehmendem Mond träger als sonst und nehmen entsprechend weniger Nahrung zu sich. Daraus ergibt sich für Angler: In der Phase des abnehmenden Monds ist die Wahrscheinlichkeit auf erfolgreiche Angeltage eher gering. Erwähnt werden sollte aber auch eine wegen ihrer Methodik umstrittene Fangstatistik, die Michael Plöckinger veröffentlicht hat, welche zu dem Ergebnis kommt, dass die Chancen auf Fangerfolge bei abnehmendem und zunehmendem Mond in etwa gleich seien.



Sonderverhalten einzelner Fische

Erfahrene Angler sind sich darüber bewusst, dass die verschiedenen Fischarten auch unterschiedliche Verhaltensweisen haben, die sich auf die Fangchancen auswirken. Im Kontext der Mondphasen soll hier auf zwei Beispiele eingegangen werden:

Zander

Der Zander (Sander lucioperca) als scheuer Raubfisch ist für Angler eine Königsdisziplin. Bei zunehmendem Mond und Vollmond orientiert sich der Zander Richtung Oberfläche der Gewässer. Mit Köderfischen und eher passivem Angeln rund 50 Zentimeter unter der Wasseroberfläche steigt dann die Wahrscheinlichkeit darauf, dass ein Zander anbeißt. Während des Neumonds und des abnehmenden Monds sollten hingegen kleiner Köderfische oder Fischfetzen verwendet und aktiv in Bodennähe geangelt werden bei der Jagd nach dem Zander. Ein weiterer Tipp: Helle Köder ahmen die Farbe nach, die der Zander bei seiner Suche nach Futterfischen verfolgt. Denn deren Bäuche sind weiß und der Zander greift seine Beute von unten an.

Aal

Der Aal (Anguilla anguilla) ist als Wanderfisch schon für sich ein Mythos. Grundsätzlich sind Aale nachtaktiv. Nachtangler empfehlen, es bei Neumond und abnehmendem Mond auf Aale abzusehen. Denn dann fressen Aale besonders viel und so steigen auch die Chancen auf Fangerfolge. Bewährt haben sich frisch getötete Köder, die in Bodennähe ausgebracht werden und langsam treiben sollten. Bei Vollmond und zunehmendem Mond wiederum kommt auch der Aal an die Wasseroberfläche und verrät sich dort etwa durch eine Art Schmatzen, wenn er Nahrung aufsaugt. Mit einem mit Fischhack gefüllten Futterkorb oder Fischfetzen als Köder kann es dann in Ufernähe und dicht unter der Oberfläche gelingen, selbst vorsichtige Aale zum Anbeißen zu bewegen.

Das interessiert jeden Monsterfischer

Tipps, Tricks und Wissenswertes.

Tipps, Tricks und Wissenswertes.

Weitere Tipps und Tricks

Für das Angeln auf Aal kommen je nach Gewässertyp die beiden Fangmethoden Grund- und Posenangeln erfolgreich zum Einsatz.

Würmer gelten als Allround-Köder für Aale. Doch auch Köderfische bzw. Fischfetzen und Krebstiere können zum Einsatz kommen.

Eine Übersicht der bedeutsamstem Zander-Angler in Deutschland. Kurzvorstellungen und interessante Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene.

Aale sind faszinierende Fische, die im Laufe ihres Lebens eine einzigartige Reise antreten. Selbst Wissenschaftler stehen noch vor vielen Rätseln.

Beim Angeln auf Zander können diverse Methoden zum Einsatz kommen: Spinnfischen mit dem Gummifisch, das Grundangeln oder Posenangeln.

Im Sommer nach der Laichzeit haben Zander großen Hunger. Sie sind nun auch öfter in Flachwasserbereichen auf Beute aus.

Im Winter werden die Zander träge und halten sich in tiefen Bereichen auf. Oft werden zu dieser Jahreszeit die Kapitalsten gefangen.

Aale sind nachtaktive Fische, die sich gern verstecken, um ihrer Beute aufzulauern. Die übliche Fangzeit ist von Mai bis September.

Je nach Jahreszeit und Futterangebot beißen die Zander unterschiedlich. Vorallem nach der Laichzeit hat man große Erfolgsaussichten.

Zu den erfolgsversprechendsten Ködern für den Zander zählen Gummifische, Wobbler oder auch tote Köderfische.

Zander sind vorsichtig, daher kann die Wahl des richtigen Vorfachs den Unterschied ausmachen, ob man einen fängt - oder nicht fängt.

Je nach Gewässertyp unterscheiden sich die bevorzugten Angelmethoden und Stellen, an denen sich die Zander aufhalten.

Zander sind nachtaktive Räuber, weshalb man sie besonders in der Dämmerungszeit überlisten kann. Aber auch tagsüber ist es möglich.

Wir zeigen, worauf es beim Kauf von Zanderruten ankommt und haben uns dazu sechs häufig empfohlene Ruten näher angesehen und verglichen.

Feedback