Deeper Pro+ Sonderangebot
Deeper Pro+ Sonderangebot
Bodden

Bodden

Geographen verstehen unter einem Bodden Gewässer, die während der letzten Eiszeit durch Überflutungen in Küstennähe entstanden sind und heute mit dem offenen Meer nur eingeschränkt Verbindungen haben. Typische Merkmale für einen Bodden sind die Mischung aus Salz- und Süßwasser sowie die geringe Grundtiefe. Bodden ähneln Lagunen. In Deutschland sind rund ein halbes Dutzend Bodden zu finden, die an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern und rund um die Insel Usedom liegen. Unter Anglern sind Bodden als Fanggebiete deshalb attraktiv, weil sie dort auf Artenvielfalt und insbesondere große Hechte hoffen dürfen.

Welche Bedeutung hat ein Bodden im Bezug auf Angeln?

Ein Bodden ist durch Brackwasser geprägt. Deshalb finden hier Fische wie der Aal (Anguilla anguilla), Zander (Sander lucioperca), Kabeljau/Dorsch (Gadus morhua) oder die Meerforelle (Salmo trutta trutta) im Bodden ihr natürliches Zuhause. Besonders beliebt unter Anglern ist die Aussicht auf einen großen Hecht (Esox lucius) in den deutschen Bodden.

Grundfischen, Spinnfischen und Meeresfischen sind die Methoden, mit denen Angler im Bodden die größten Chancen auf Erfolg haben. Zu beachten ist, dass schweres Gerät genutzt wird, denn einfache Angeln sind dem Gewicht der großen Fische nicht gewachsen. Für Ortsunkundige empfiehlt es sich weiter, einen erfahrenen Guide zu buchen, um im ständigen Wechsel der Wetter- und Wasserbedingungen dort zu angeln, wo die Chancen auf Bisserfolge aktuell hoch sind.

Das Angeln in deutschen Bodden ist durchweg reguliert. Es gilt, Schonzeiten einzuhalten und Schonbereiche zu beachten. Zudem sind üblicherweise ein Anglerschein sowie eine Gewässerkarte notwendig. Die Wasserpolizei kontrolliert regelmäßig.

Feedback