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Anadrom/Katadrom

Wanderfische werden von ihrem Instinkt zu bestimmten Zeiten dazu angeleitet ihren Lebensraum zu verlassen und teilweise über sehr weite Strecken in andere Gewässer zu wandern um dort ihrem Laichgeschäft nachzugehen. Man unterscheidet zwischen katadromen und anadromen Wanderfischen. Manche Arten, wie der Aal, wandern von Süßwasser-Gewässern ins Meer, um dort zu laichen. Dies wird als katadrome Wanderung bezeichnet, bei der anadromen Wanderung verhält es sich umgekehrt: Anadrome Wanderfische bewegen sich zum Laichen vom Meer ins Süßwasser. Der Bestand vieler Wanderfische ist gefährdet, da ihre Wanderwege durch menschlichen Einfluss, insbesondere durch Kraftwerke und Industrieanlagen, vielfach unterbrochen wurden.

Anadrome Wanderfische in Deutschland

Anadrome Wanderfische benötigen eine Süßwasser-Umgebung für ihre Fortpflanzung, verbringen jedoch den Großteil ihrer Lebenszeit im Meer. Der wohl bekannteste anadrome Wanderfisch ist der Lachs. Flussneunaugen sind ebenfalls anadrome Wanderfische, die aus Nord- und Ostsee teils große Distanzen stromaufwärts zu ihren Laichgebieten wandern. Auch Meerneunaugen wandern zum laichen stromaufwärts, legen dabei allerdings geringere Strecken zurück als Flussneunaugen. Auch die Nordseeschnäpel werden zu den anadromen Arten gezählt, sie laichen in den küstennahen Gewässern der Fluss-Deltas. Ostseeschnäpel unternehmen Laichwanderungen in den Boddengebieten. Der hierzulande in freier Wildbahn kaum noch vorkommende Stör zieht von Nord- und Ostsee stromaufwärts zu seinen Laichstellen.

Katadrome Wanderfische in Deutschland

Katadrome Fischarten wandern von ihren Süßwasser-Habitaten ins Meer um sich dort fortzupflanzen. Ihre Wanderung ist gewissermaßen das Gegenteil zum von anadromen Arten zurückgelegten Weg. Aale sind bekannte heimische Wanderfische, die im Süßwasser aufwachsen und zur Fortpflanzung im Ozean weite Strecken zurücklegen. Über Flüsse wandern sie aus dem Landesinneren in die im Atlantik gelegene Sargassosee.

 

Das interessiert jeden Monsterfischer

Tipps, Tricks und Wissenswertes.

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Weitere Tipps und Tricks

Für das Angeln auf Aal kommen je nach Gewässertyp die beiden Fangmethoden Grund- und Posenangeln erfolgreich zum Einsatz.

Würmer gelten als Allround-Köder für Aale. Doch auch Köderfische bzw. Fischfetzen und Krebstiere können zum Einsatz kommen.

Aale sind faszinierende Fische, die im Laufe ihres Lebens eine einzigartige Reise antreten. Selbst Wissenschaftler stehen noch vor vielen Rätseln.

Aale sind nachtaktive Fische, die sich gern verstecken, um ihrer Beute aufzulauern. Die übliche Fangzeit ist von Mai bis September.

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