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Karpfen: Vorkommen und Fangzeiten

Karpfen: Vorkommen und Fangzeiten

Karpfen angeln am See

Karpfen sind in Europa und Vorderasien weit verbreitet. Sie bevölkern stehende Gewässer und langsam strömende Abschnitte von Flüssen. Dabei dringen sie bis in die Brackwasserzonen großer Ströme vor. Karpfen bevorzugen Gewässer mit einer hohen Temperatur, viel Pflanzenbewuchs und einem weichen Grund. Schwankungen des pH-Wertes und des Sauerstoffgehaltes können Sie in der Regel gut verkraften.

Die Hotspots für Karpfen

Karpfen sind typische Bodenfische, die den Großteil des Tages am Grund des Gewässers verbringen. Vor allem in den Morgenstunden suchen sie den schlammigen Boden nach Nahrung ab. Auch zwischen Pflanzen am Ufer, in Seerosenfeldern, im Astwerk und im Kraut verweilen die Karpfen gerne. Hier finden sie neben Nahrung auch Schutz vor Raubfischen. Als Hotspots gelten zudem auch Muschelbänke und Unterwasserhindernisse.

Karpfen unterwasser

Manchmal springen Karpfen aus dem Wasser und zeigen euch somit grob, wo sie sich aufhalten. Warum die Fische springen und ob sich das Verhalten negativ auf die Fangchancen auswirkt, wird viel diskutiert.
Theorie: Karpfen schießen an die Wasseroberfläche, um ihre Kiemen zu spühlen. Sie fressen im Schlamm, daraufhin setzen sich Partikel in den Kiemen fest, die der Fisch loswerden möchte.

Hauptfangzeiten für den Karpfen

Karpfen können immer gefangen werden, wobei sich die Erfolgschancen je nach Jahreszeit teilweise erheblichen unterscheiden. In der Regel bestehen die besten Chancen von Frühling bis Herbst bei einer mindest-Gewässertemperatur von 8°C.

Frühling

Im Frühjahr erwachen die Karpfen aus ihrer Kältestarre. Um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen, begeben sie sich in die sonnigen Flachwasserzonen. Hier erwärmt sich das Wasser schnell und die Karpfen beginnen wieder, nach kleinen Ködern zu schnappen.

Sommer

Die Sommermonate sind sehr vielversprechend, um Karpfen an den Haken zu bekommen. Wenn das Wasser zwischen 18 und 22 Grad Celsius warm ist,  suchen die Fische ausgiebig nach Nahrung. Dabei frequentieren sie Sandbänke, Plateaus und Scharkanten besonders oft.

Herbst

Im Herbst steigern die Karpfen ihre Nahrungsaufnahme erneut - schließlich naht der Winter. Vom Sommer sind die Tiere schon gut genährt, so dass kapitale Fänge im Herbst vermehrt vorkommen. Da sich die Flachwasserbereiche schnell abkühlen, solltet ihr in tieferen Zonen fischen.

Winter

Wenn sich die Wassertemperatur dem Nullpunkt nähert, lassen sich Karpfen kaum überlisten. Sie reduzieren ihre Körperfunktionen und die Nahrungsaufnahme auf ein Minimum und verfallen in eine Art Winterstarre. Die Fische liegen dann in Gräben, Gumpen und Senken am Grund des Gewässers.

Weitere Tipps und Tricks

Die kalte Jahreszeit ist sicher nicht optimal, um es mal auf Karpfen zu probieren. Doch wer dran bleibt und die richtige Taktik verfolgt, wird Erfolge verzeichnen.

Vielerorts gibt es Gewässer, an denen der Angeldruck so hoch ist, dass herkömmliches Futter nicht mehr die gewünschte Wirkung erzielt. Mit diesen Tipps ändert sich das.

Eine Übersicht häufig verwendeter Rigs und Montagen zum gezielten Angeln auf Karpfen, egal ob krautiger oder sandiger Untergrund.

Die Köderauswahl beim Karpfenangeln ist breitgefächert. In den letzten Jahren haben sich jedoch Boilies und Tigernüsse besonders etabliert.

Mit richtigem Gerät und der passenden Montage lassen sich Karpfen sowohl mit einer Grund- als auch Posenmontage überlisten.

Das interessiert jeden Monsterfischer

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