Huchen

Zu welcher Tageszeit fängt man am besten Huchen?

morgensmittagsabendsnachts

In welchen Monaten fängt man am besten Huchen?

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Schonzeiten und Mindestmaße

BundeslandSchonzeitMindestmaßBesonderheiten
Baden-Württemberg01.02. - 31.05.70 cmGilt nur in der Donau und ihrem Gewässersystem
Bayern15.02. - 31.05.90 cm-

Hinweis: Die hier angegebenen Schonzeiten, Mindestmaße und Besonderheiten haben wir nach aktuellesten Stand (2018) erfasst, sind jedoch ohne Gewähr. Bitte beachte, dass diese sich zwischenzeitlich geändert haben können oder für einzelne Gewässer abweichende Schonzeiten, Mindestmaße und Besonderheiten gelten.

Ausrüstung zum Huchen-Angeln

Methoden & Techniken

Spinnfischen, Fliegenfischen

Rute

Spinnrute (z.B.: 2,70m bis 3,00m - ca. 80g - 250g Wurfgewicht), Fliegenrute

Rolle

starke Stationärrollen, Fliegenrollen, Multirollen

Hauptschnur

0,50mm bis 0,60mm monofile oder 0,25mm - 0,30mm geflochtene

Vorfach

keins, nur bei geflochtener Schnur ein stärkeres Vorfach (0,50mm) vorschalten

Haken

Größe 4/0 bis 6/0

Köder

toter Köderfisch am "Tiroler Hölzl", Blinker, Gummifische (schwarz, weiß, 15cm-20cm, 30g-40g), Twister, Fliege, u.a.

Fangzeit

November bis Februar

Steckbrief Huchen

  • wissenschaftlicher Name Hucho hucho
  • weitere Namen Donaulachs, Rotfisch oder Donauzalm
  • Familie Lachsfische
  • Ordnung Lachsartige
  • Wasser Süßwasserfisch
  • maximale Größe 170 cm
  • mittlere Größe 60-120 cm
  • maximales Gewicht 50 kg
  • Alter 15-40 Jahre
  • fischereiliche Nutzung Speisefisch

Wie erkenne ich Huchen

  • Langgestreckter, fast drehrunder Körper
  • Rücken dunkel bräunlich-violett
  • Seiten heller mit violett- bis kupferfarbenem Schimmer
  • Bauch silbrig-weiß
  • Rücken und Seiten mit vielen, meist kleinen schwarzen Flecken
  • alle Flossen sind relativ klein
  • Mundspalte reicht bis weit hinter das Auge
  • Fettflosse

In welchen Gewässern findet man Huchen

stark bis mäßig strömenden, größeren Fließgewässern

Lebensraum der Huchen

  • Äschen- und Barbenregion
  • nur in der Donau und einigen Nebenflüssen
  • kühles und sauerstoffreiches Wasser
  • stark bis mäßig strömende Gewässer
  • kiesig und steiniger Untergrund
  • Standplätze sind tiefe Gumpen, hinter großen Steinen und Uferunterhöhlungen

Nahrung

fast ausschließlich andere Fische, junge Huchen vor allem Fischbrut, Krebse und Insektenlarven
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