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Welcher Köder für den Hecht?

Welcher Köder für den Hecht?

Der Hecht ist ein aggressiver Räuber, der Jagd auf Fische, Frösche, Vögel und kleine Säugetiere macht. Dabei macht der kannibalistische Esox auch vor den eigenen Artgenossen nicht halt. Demensprecht gibt es eine Menge guter Köder, um Hechte an den Haken zu bekommen. Die Vor- und Nachteile der beliebtesten Lockmittel erfahrt ihr hier:

Köderfische

Rotfeder als Köderfisch

Es liegt nahe, dass man Hechte mit seiner natürlichen Nahrung überlisten kann. Ein waidgerecht getöteter Fisch ist demzufolge ein sehr guter Köder. Am besten eignen sich Brassen, Rotaugen und Rotfedern. Gibt es im Gewässer einen guten Barschbestand, so eignen sich auch diese Räuber als Köder für Hechte. Der angebotene Köderfisch muss dem Esox aber nicht unbedingt vertraut sein. Auch mit geruchsintensiven Meeresfischen wie Heringen, Makrelen oder Sardinen können die Räuber verhaftet werden.

Vorteile Nachteile
Natürliche Nahrung des Hechts Müssen vorher gefangen/gekauft werden
Anlockender Geruch Können auch andere Räuber anlocken
Barsch: weiter Wurf möglich, lange Haltbarkeit am Haken

Spinner / Spinnerbaits

einfacher Spinnerbait

Der Spinner ist ein Klassiker unter den Kunstködern und wird schon seit Jahrzehnten zum Angeln von Hechten verwendet. Die Druckwellen, die das Metallblatt im Wasser aussenden, erregen garantiert die Aufmerksamkeit der Raubfische im Gewässer. Durch den Lifteffekt, der beim Einholen entsteht, ist der Spinner ideal für flache Gewässer. Die Köder gibt es in unzähligen Farben, Größen und Formen. Eine sehr beliebte Variante sind die V-förmigen Spinnerbaits, die den Haken vor Pflanzenbewuchs schützen.

Vorteile Nachteile
Viele Variationen möglich Können die Schnur verdrehen
Günstig und robust In tiefen Gewässern kaum geeignet
Druckwellen locken Räuber gut an Nicht gezielt auf Hecht einsetzbar
Ideal für flache Gewässer
Spinnerbaits: gut im Kraut einsetzbar

Gummiköder

Box mit Gummifischen und Jig-Haken

Um Hechten erfolgreich nachzustellen, verwenden viele Angler Gummiköder (Softbaits), die zwischen 15 und 25 Zentimeter groß sind. Diese haben meist die Form eines kleinen Fisches, können aber auch anderen Tieren wie Fröschen, Krebsen oder Würmern nachempfunden sein. Zudem gibt es die Köder in vielfältigen Farb- und Größenkombinationen. Die Montage von Jigkopf und Stinger ist recht komplex, ermöglicht es euch aber, den Köder individuell anzupassen.

Vorteile Nachteile
Unzählige Modelle erhältlich Montage(Jigkopf/Stinger) ist komplex
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten Relativ teuer
Größeres Zeitfenster für den Anschlag Begrenzte Haltbarkeit

Wobbler

Wobbler im Fire-Tiger Design

Wobbler sind sehr beliebte Kunstköder für das Angeln von Raubfischen. Beim Einholen vollziehen sie taumelnde Bewegungen, die den Eindruck eines kranken, geschwächten Fisches vermitteln. Wollt ihr Hechte an den Haken bekommen, solltet ihr am besten fünf bis zehn Zentimeter große Modelle verwenden. Raubt der Fisch im Flachwasser, könnt ihr einen schwimmenden Wobbler benutzen. Für tiefere Gewässerabschnitte empfiehlt sich die Verwendung eines sinkenden Wobblers.

Vorteile Nachteile
Zahlreiche Farben und Varianten Erfolg stark von Köderführung abhängig
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten Anfällig bei Vegetation und Hindernissen
langlebig

Jerkbaits

natürlich aussehender Jerkbait

Jerkbaits gehören zur Familie der Wobbler. Sie bewegen sich beim Einholen ruckartig. Hechte werden besonders vom Zickzack-Muster der Glider angezogen. Mit Jerkbaits könnt ihr Räuber vor allem im flachen Wasser verhaften, da die Köder meist nicht tiefer als drei Meter laufen. Da die Köder vergleichsweise schwer sind, solltet ihr auf jeden Fall eine geflochtene Angelschnur verwenden, da sie euch sonst beim Auswurf reißt.

Vorteile Nachteile
Große Auswahl an Farben und Formen In tiefen Gewässern nicht geeignet
Vielversprechendes Angeln auf Sicht Fast nur beim Spinnfischen benutzbar
Langlebig

Swimbaits

Swimbaits bestechen mit einer sehr natürlichen Schwimmbewegung, durch die der Hecht zum Biss verleitet wird. Die Köder bestehen aus mehreren Holz- oder Hartplastikteilen oder aus einem weichen Gummikörper. Modelle mit einer Größe ab etwa 17 Zentimeter sind gut geeignet, um Kapitale Hechte an den Haken zu bekommen. Die Swimbaits sind im Vergleich zu anderen Ködern sehr teuer. Das realitätsnahe Erscheinungsbild und Verhalten machen Swimbaits zu einem guten Köder für klare Gewässer.

Vorteile Nachteile
Natürliches Aussehen Teuer
Realistische Schwimmbewegung Gummimodelle begrenzt haltbar
Vielfältige Modelle erhältlich

Streamer

Hechte gehen auch beim Fliegenfischen an den Haken. Als Köder dienen dabei die sogenannten Streamer. Sie sollen entweder die Beutetiere imitieren oder durch grelle Farben zum Biss verleiten. Streamer sind vor allem dann erfolgsversprechend, wenn die Hechte träge sind und auf Wobbler oder Spinner nicht reagieren. Die Köder sollten dabei möglichst groß gewählt werden. Beschwerte Streamer eignen sich auch für tiefere Gewässer, lassen sich aber im Wasser nicht so gut präsentieren. Köder ohne zusätzliches Gewicht können vom Hecht leicht inhaliert werden.

Vorteile Nachteile
Langsame, spielerische Präsentation Nicht überall erhältlich
Auch bei Pflanzenbewuchs verwendbar Nur bedingt für tiefes Wasser einsetzbar
Unbeschwert: gute Hakquote

Weitere Tipps und Tricks

Es gibt vielfältige Methoden zum Angeln auf Hecht. Dazu gehören unter anderem das Spinnfischen, Drop-Shot-Angeln und das Schleppen auf einem Boot.

Hechte stehen ja nach Jahreszeit gern in Flachwasserbereichen und an Uferkanten, wo sich ihre Beute befindet oder am Grund, wenn das Wasser kälter wird.

Das interessiert jeden Monsterfischer

Tipps, Tricks und Wissenswertes.

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